Der Himmel hat einen wundervollen Stern mehr

Unsere Bonny ist nach 11 Jahren, 6 Monaten und 1em Tag, genau am Geburtstag der C-lis über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir konnten ihr nicht mehr helfen!

Ich möchte hier allen C-lis trotzdem ganz herzlich zum Geburtstag gratulieren und an ihre wundervolle Mama erinnern!

Mit Ihr ging mein Seelenhund, mein Sonnenschein, mein Schätzchen, mein Mäuschen, mein Schatten und meine liebe, gutmütige, und auch immer verlässliche erste Hovi-Hündin.

Sie zog 2010 am 7. August mit genau 8 Wochen bei unserer Familie ein und bereicherte sie jeden Tag.

Das war Bonnys erster Tag bei uns, als sie völlig gestresst nach der langen Autofahrt aus dem Schwarzwald endlich wieder Spass hatte und die Hasen umringte.

Nun ein bisschen aus ihrem Leben:

Wir besuchten von Anfang an eine Welpenschule hier vor Ort, wo sie den Schreck ihres Lebens erfuhr. Unerschrocken wie sie war, sollten die Welpen auf einen ca. 1,50 m hohen schmalen Steg laufen, was Bonny auch selbstbewusst tat. Als sie plötzlich die Höhe bemerkte, sprang sie mir völlig unerwartet in die Arme. Gott sei Dank fing ich sie sicher auf.

Daraufhin war für Bonny jede kleinste Erhöhung ein Problem und die Hundeschule bemühte sich sehr, dass Bonny sich über ein 10 cm erhöhtes Brett zu laufen traute. Es war hoffnungslos.

Wir verließen die Hundeschule und trainierten sehr viel mit gutem Zureden und Belohnung für kleinste Schritte zurück in ein selbstbewusstes Leben. Es hat fast ein halbes Jahr gedauert, bis wir die hohe Wertach-Brücke mit dem stark fließenden Gewässer in ca. 10 m Tiefe überqueren konnten. Dicht neben ihr fuhren sie Autos vorbei. Aber dann war das Problem für immer gelöst.

Seit sie ein halbes Jahr alt war, besuchten wir die Hundeschule in Königsbrunn (GSV Königsbrunn), wo Bonny viele engagierte Trainer hatte und bereits mit 15 Monaten die Begleithundeprüfung gut ablegte. Ab da war auch ihr Ehrgeiz geweckt und sie war immer mit viel Freude beim Training in THS (Turnierhundesport) und RallyObedience bei der Sache. Ganz besonders hat ihr auch das gemütliche Zusammensein nach dem Training mit ihrer langjährigen Trainerin Rosi gefallen, die sie immer verwöhnte.

Bonny war sehr sportlich und auch ehrgeizig, sie schimpfte einmal sogar meine Tochter mit einem Beller aus, als meine Tochter bei einem Sprung stürzte. Denn sie wusste immer, sie muss parallel bleiben und beide müssen gemeinsam durch den Parcours! Sie schaute dabei nicht links und rechts und ließ sich durch nichts von ihrem Sport abbringen. Sportlich hat sie es auch weit gebracht, nachdem sie auch den Spaß an der Unterordnung entdeckte, wurde sie Bayerische Meisterin und auch Teilnehmerin der Deutschen Meisterschaft THS.

Mit anderen Hunden hatte sie nie ein Problem, sie liebte sogar sehr kleine Hunde und legte sich gerne flach auf den Boden, damit die Kleinen ihre Angst verlieren und über sie krabbeln konnten.
Beim Gassi waren meine 3 Hunde immer bei mir und liefen nie zu anderen Hunden. Wenn aber ein übermütiger Hund zu mir stürmte, konnte ich meine 3, Bonny mit Tochter Bella und Charlie immer auf mich konzentrieren, damit sie merkten, dass die anderen nur auch zu mir, dem Ball oder den spielenden Hunden wollten, es sich aber nicht um Aggression handelte.

Wenn aber ein Hund sich in aggressiver Stimmung näherte, so bildete Charlie, die Jüngste immer die Vorhut, die sich quer vor den Eindringling in das Rudel stellte. Wenn der Fremde dann weiter in meine Richtung vordrang, übernahm Bella, die selbstsichere Tochter, die Aufgabe, den Hund zu stoppen, was ihr auch immer durch eine drohende Körperhaltung gelang. Bonny schien davon ganz unberührt und lief weiter dicht neben mir. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass Bonny keineswegs unbeteiligt blieb, sondern sich diesen Hund merkte, sogar über Monate und auch Jahre bis zur nächsten Begegnung, um ihm dann unmissverständlich ein für alle Mal klarzumachen, was sie davon hielt. Sie stürmte dann auf den frechen Hund und bremste kurz vor ihm mit einem imposanten tiefen Brummen. Dies war bei den Hunden nur jeweils 1x nötig, da sie kein 2tes mal mehr undiszipliniert waren. Ich glaube ich habe so etwas 4- oder 5-mal erlebt.

So war Bonny als junger Hund fast täglich auf dem Pferdehof. Als sie wieder mal mit meiner damals jugendlichen Tochter dort erschien, schoss eine bekannt zickige Jagdhündin einer Reiterin auf meine Bonny und es kam zu einer wilden Knurrerei. Die Reiterin, die ihre Hündin nicht beobachtet hatte, kam aus dem Stall und trat Bonny, die sie für schuldig hielt. Meine Tochter versuchte das Geschehen zu erklären, es war zwecklos. Ich bin abends noch zu der in unserer Straße wohnenden Reiterin und habe sie eindringlich gewarnt sich nochmals so zu verhalten. Daraufhin haben Hund und Halter sich jahrelang gemieden, bis wir nach 7 oder 8 Jahren nachts mit unseren Hunden am Zaun der Jagdhündin vorbei gingen. Diese stürmte, wie bei jedem vorbeigehenden Hund laut kläffend Richtung Gartenzaun und Bonny machte ebenfalls so einen unerwartet heftigen Sprung in ihre Richtung, verbunden mit einem unendlich tiefen Unmutslaut, dass wir selbst einen Schreck bekamen. Damit war aber Bonnys über Jahre aufgestaute Energie endlich entladen und beide konnten sich endlich begegnen, ohne sich noch zu beachten und aufzuregen. Niemals hat Bonny dabei ihre Zähne eingesetzt.

Also unsere Bonny war ein richtig toller Hovi, der sehr wachsam unser Grundstück im Auge hatte und bei Gefahr in Verzug sicher immer richtig gehandelt hätte. Freundliche Menschen waren ihr aber jederzeit willkommen.

Sie hat ihre guten Eigenschaften und Gene an ihre insgesamt 27 Kinder aus 3 Würfen, aktuell an 22 Enkel von Bella (7 Welpen), Caro (6 Welpen) und Cora Ria (9 Welpen) und schon Urenkel von Aron vom Langewiesenbach (15 Welpen) weitergegeben. Also es sind 64 Nachkommen von unserer Bonny! 😀 IMG_4172
Bonnys C-Wurf, der an ihrem Todestag genau 6 Jahre alt wurde!

So nah liegt Leben und Tod beieinander, deshalb genießt jeden Augenblick!

Bella hat es wohl geahnt!
Ich bin so stolz und auch glücklich, diese wundervolle Seele in meiner Nähe gehabt zu haben und freue mich sehr und bin mir gewiss, mein Bonnchen irgendwann wiederzusehen.

In unendlicher Liebe,

Dein Frauchen

Danny


Danny hatte unheimlich viel Spaß mit den anderen Hunden beim letzten Tag der Freibadsaison.

Urlaub in Österreich

Danny hatte sich eine Granne in den Rachen gerammt und wurde operiert.
Grannen sind sehr gefährlich, da sie Widerhaken haben und meist nicht von alleine wieder verschwinden.

Der arme Kerle musste seinen Rausch ausschlafen und sich verwöhnen lassen!

Danny hat mal wieder Doktor Bob also Bobi getroffen.

Bobi (Doktor Bob aus dem D-Wurf)


Bobi benimmt sich vorbildlich mit seiner Freundin Mary.

Der Werkstattboden ist herrlich kühl.

Bobi kuschelt gern mit dem Herrchen oder auch alleine ist die Liege gemütlich 😉



Bobi liebt den Kong, der immer wieder anders gefüllt wird, hier mit Quark und Kräutern von Reico (je nach Bedarf)

Selbstgemachtes Ökospielzeug aus ausrangierten Jeans, eine tolle Idee!

Bobi ist immer dabei.


Bobb und Danny haben sich getroffen und herrlich gespielt.

unsere Hunde jetzt und damals


unsere Hovawarte von links Charlie, Bonny und Bella
Bella 2021 (Mama des D-Wurfs)
Perro , mein erster Hund ab 1975 bis 1988

Benji unser erster Berner Sennen Hund *1997 mit dem Hund meiner Mama, Timo, der uns seit Perro´s Tod begleitete 1987 bis 2003.
Berner Sennen Hündin Elsa (2001 bis 2009), sie war sehr lieb zu unseren anderen Tieren wie Kaninchen, Hamster, Mäuse, Meerschweinchen nur was sie nie mochte, waren Katzen 😉

Berner Sennen Hunde sind wunderbare Hunde die bei uns leider nicht sehr alt wurden.
Daher haben wir nach einer hoffentlich langlebigeren Hunderassen Ausschau gehalten, Meine Hunde sind immer groß, mit etwas längerem Fell und gerne teilweise mit schwarzer Fellfarbe.